Session vom 12. Juli 2014

Learner

The Living Force
FOTCM Member
Here's the translation of the session from July 12th, 2014. If you have any comments, please post them in the original thread. Enjoy the ride! :wizard:

Dies ist die Übersetzung der Session vom 12. Juli 2014. Falls ihr Kommentare habt, postet sie bitte im ursprünglichen Thread. Viel Freude! :wizard:

Datum der Session: 12. Juli 2014

Laura, Ark und Andromeda am Brett

Pierre, Perceval, Tomek, PoB, Kniall, Chu, Atriedes, Data, No-man's-land, Parallel, Mr. Scott, Alana, Timotheos

F: (L) Heute ist der 12. Juli 2014. Caesar hat Geburtstag oder steht kurz davor. Ich meine, woher sollen wir das bei all den Kalenderänderungen auch wissen? [Rückblick auf alle Anwesenden] Los, an die Arbeit!... Wir sind da. Wo seid ihr?

A: Hier sind wir!

F: (L) Und wer ist heute Abend bei uns?

A: Juinius L R hier Cassiopaea!

F: (L) Mr. Scott, kannst du uns etwas Talkumpuder geben? Es gibt eine Menge Reibungswiderstand... Ich glaube nicht, dass jemand zu viel Druck ausübt. [Talkumpuder gefunden und auf das Board aufgetragen] Beginnen wir nochmal. Mal sehen, ob es jetzt besser funktioniert.

A: Gute Arbeit!

F: (L) Mir ist aufgefallen, dass ihr euch heute Abend eher im Hintergrund haltet. Kann mir jemand das Blatt Papier neben dem Drucker reichen? OK, wir haben einige Fragen, die jemand im Forum gestellt hat. Dort steht:

"Wal Thornhill hat vorgeschlagen, dass Erde, Mars und Venus Monde des Saturn waren, als dieser noch ein roter Zwergstern war, bevor er von Sol, unserer Sonne, eingefangen wurde, und dass sie Teil seiner Chromosphäre waren. Nachdem er von Sol eingefangen wurde, verlor Saturn seine Chromosphäre, und diese elektrische Wechselwirkung störte die drei großen Monde, die schließlich in eine Umlaufbahn um Sol statt Saturn „geblasen“ wurden. War Saturn ein alter Roter Zwerg?

A: Nein, es handelte sich dabei um ein Produkt von Akkretion. Er könnte eines Tages einer werden, aber so weit in der Zukunft, dass es keine Rolle spielt.

F: (L) OK, gut. Wenn Saturn kein alter Roter Zwerg gewesen ist, dann war die Erde wahrscheinlich kein Mond in der Chromosphäre des Saturn. Lasst mich also die nächste Frage stellen: „War die Erde ein Mond in der Chromosphäre des Saturns?“

A: Nein.

F: (L) „Gab es zu dieser Zeit schon Zivilisationen?“

A: Irrelevant.

F: (L) “Sind die Narben auf der Marsoberfläche eine Folge des Eintritts des Saturns in das Sonnensystem“?

A: Nein, wie bereits erklärt wurde, interagierte Mars mit der Venus, dem Neuankömmling.

F: (L) Nun, das beantwortet die Frage. Diese Leute scheinen also ein kleines Problem mit ihrer Theorie eines elektrischen Universums zu haben, und ich frage mich, was ihr Hauptproblem ist.

A: Zu viel Elektrizität und zu wenig Astronomie.

F: (L) Wollt ihr damit sagen, dass sie ihre elektrischen Theorien irgendwie zu sehr perfektioniert haben und nicht berücksichtigt haben… Eigentlich verstehe ich das nicht.

A: Einige astronomische Modelle haben eine gewisse Gültigkeit.

F: (Pierre) Die Befürworter des elektrischen Universums haben das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, und sie haben ALLE astronomischen Theorien verworfen, aber einige von ihnen sind gültig.

A: Akkretion findet bei den meisten Sternen statt.

F: (L) Ihr sprecht also von der Theorie der Akkretionsscheibe bei der Planetenbildung?

A: Ja, aber andere Körper können in Gänze ankommen. Außerdem vernachlässigen Thornhill und seine Freunde den Begleitstern.

F: (L) Möchte jemand eine weitere Frage zu diesem Thema stellen, bevor wir zu etwas anderem übergehen? Jeder hier wartet auf einen Themenwechsel… OK, ich bin alle frühen Sitzungen durchgegangen und habe festgestellt, dass ich in den ersten Jahren, zumindest 1994, aufgrund meiner besonderen religiösen Erziehung und meines religiösen Hintergrunds usw. besonders von dem Thema Jesus besessen war. Und ich habe viel Energie darauf verwendet - nicht nur viel Energie, sondern auch viel Gefühl -, also habe ich mir nochmals die Antworten angesehen, die wir über Jesus erhalten hatten; und ich möchte fragen, wenn Julius Caesar tatsächlich Jesus ist oder er als Modell für die Jesus-Figur diente, weshalb ihr mir dann Antworten gegeben habt, die manchmal auf Caesar zutreffen könnten und manchmal nicht?

A: Du hättest keine Möglichkeit gehabt, [die Information – AdÜ] aufzunehmen. Wenn du eine Frage mit starken Vorurteilen stellst, können wir deinen Willen [daran] zu glauben nicht missachten.

F: (L) Ich glaube, wir haben nach Caesar gefragt... Haben wir nicht auch gefragt, ob es in Palästina auch jemanden gab, der...

(Perceval) Gibt es wirklich jemanden, der bei der Entstehung der Jesus-Geschichte eine Rolle gespielt hat?

F: (L) Und was sagten sie zu dieser Zeit?

(Perceval) Dass es jemanden gab.

(Pierre) Eine unbekannte Person.

F: (L) Gab es also jemanden, denn einmal fragte ich, wie Jesus aussah, und sie lieferten eine Beschreibung, die offensichtlich... Ich glaube, ich übertitelte sie mit „Jesus von Nazareth“ oder „Jesus von Palästina“... Ich meine, ich habe damals alle möglichen Kennzeichner in meine Fragen eingebaut.

(Perceval) Und die Antwort, die du bekommen hast, war...

(L) Ja, ich habe GIGO erhalten: Garbage in, Garbage out. [Wo man Müll hereinsteckt, kommt auch Müll heraus – AdÜ] Was können wir schließlich erwarten? Aber war diese Beschreibung... [Gelächter] Ich weiß gar nicht, warum ich überhaupt fragen muss! Handelte es sich bei diesem Individuum, das in irgendeiner Form mit jener Geschichte in Beziehung stand, um die Person, die als Zimmermann beschrieben worden war?

A: Ein stoischer Philosoph mit lokalem Ruhm, der bis auf seinen kleinen Beitrag zur Jesus-Legende längst vergessen ist.

F: (L) Eine Person, die wirklich an Jesus glaubt, könnte also nach Jesus fragen – nach diesem Mann, der sich in diesem bestimmten Gebiet aufhielt und was auch immer getan hat – und dann könnten sich Antworten über dieses Individuum ergeben; aber auf breiterer Basis war Caesar das wahre Modell?

A: Ja

F: (L) OK. Nun, die andere Frage ist: Ihr spracht einmal über Jesus und sein Verweilen in einem hyperbewussten Zustand, die Sache mit der Seelenvervielfältigung und die Leute, die zu ihm sprechen und so weiter. Hat das irgendetwas mit Caesar zu tun?

A: Natürlich!

F: (L) OK, also... Hmm.

(Perceval) Darf ich eine Frage stellen?

(L) Ja.

(Perceval) Hatte Caesar... Was ich fragen möchte: Besaß Caesar die Seelenqualität, die die Menschen in gewissem Sinne Jesus zuschreiben, auch wenn das ein Mythos ist? War er eine Art hochentwickelte Seele aus einer höheren Dichte oder Ebene, oder von höherer Natur?

A: Das sollte auch in Geschichten mit vielen Vorurteilen deutlich werden.

F: (L) Lasst mich darauf zurückkommen. Dafür bin ich jetzt noch nicht ganz bereit. Ich möchte eine weitere Frage stellen. Als ich euch nach Jesus oder wem auch immer fragte, wurden die drei Tage im komatösen Zustand, 96 Stunden Meditation im klaren Channel, die Auferstehung, die Prophezeiungen an seine Jünger, und dann der Aufstieg in ein Mutterschiff erwähnt. WOHER stammte das?

A: Hauptsächlich du und Frank.

F: (Andromeda) Ist etwas Ähnliches passiert?

(L) Möchtest du wissen, ob so etwas Ähnliches irgendwann einmal mit jemandem geschehen ist?

A: Nein

F: (L) Frank war also von den UFOs besessen, und ich war ziemlich überzeugt davon, dass etwas Bemerkenswertes passiert sein musste. Mit uns beiden und unseren extrem starken Überzeugungen kann ich mir nicht vorstellen, wie etwas anderes hätte herauskommen können.

(Perceval) Diese Geschichte über Jesus, der in die Höhle geht oder in eine Höhle gebracht wird... Das stammt direkt aus deiner biblischen...

(L) Meiner biblische Erziehung! Und das UFO [bzw. Mutterschiff – AdÜ], Frank hatte nur UFOs im Kopf! [Gelächter]

(Perceval) Trance-Meditation, damit hast du dich damals ziemlich beschäftigt.

(L) Wenn ich mir also viele der Aufzeichnungen ansehe, scheint es mir, dass die wohl besten Informationen aus Zeiten stammen, wo wir keinerlei Überzeugungen oder Erwartungen bezüglich irgendetwas hatten. Wenn wir nur aus reiner Neugierde gefragt haben.

A: Ja

F: (L) OK, ich werde nun also versuchen, jegliche Überzeugungen oder Erwartungen in Bezug auf Caesar zu vermeiden. [Gelächter]

(Mr. Scott) Versuche, all die Caesar-Büsten zu ignorieren, die wir überall im Hause haben!

(Pierre) Was bezüglich...?

(Mr. Scott) Ich habe mit den C's gesprochen. [Gelächter]

(L) Ich möchte etwas über das Leben von Caesar erfahren.

(Perceval) Hat Caesar existiert? Beginnen wir mit den Grundlagen! [Gelächter]

(L) Hat Caesar wirklich existiert?

A: Ja

F: (L) Sehr gut! [Gelächter] War Caesar in etwa so, wie er in den historischen Berichten von Cicero, Sallust, Sueton und anderen Historikern usw. beschrieben wurde?

A: Vorurteile und Unfähigkeit, jemanden seines Kalibers zu erkennen.

F: (L) Nun, das ist eine Antwort, die von mir zu erwarten wäre! Ich meine...

(Atriedes) Kaliber, ja?

(L) OK, nun, lasst mich... OK, jetzt... Caesar hat den Gallischen Krieg offenbar selbst geschrieben. Textstudien deuten darauf hin, dass es MEHRERE Änderungen gegeben hat, wenn auch keine großen. Es ist sehr schwierig, in Caesars Stil zu schreiben. Man sagt, Caesars Stil wäre das tadelloseste und glorreichste Schriftwerk, das je im Lateinischen hervorgebracht worden sei...

(Perceval) Darf ich eine unvoreingenommene Frage stellen? [Gelächter]

(L) Ja?

(Perceval) Hat Caesar den Gallischen Krieg geschrieben?

A: Ja.

(Perceval) Sehr gut. Wir müssen zuerst diese grundlegenden Dinge klären!

F: (L) Jedenfalls schrieb er, wie gesagt, den Gallischen Krieg. Der Gallische Krieg ist ein echtes Rätsel, denn auf der einen Seite sieht man diesen unglaublich brillanten Geist und auf der anderen Seite liest man über unglaubliche Akte von Barbarei. Aber die einzigen Berichte, die wir über die wichtigsten Fakten des Gallischen Krieges kennen, sind die, die Caesar „geschrieben“ hat. Ich möchte also fragen...

(Pierre) Hat er die Zahl der Opfer übertrieben, um die Menschen in Rom zu beeindrucken?

A: Nicht allein! Andere leisteten später ihren Beitrag, um den Horroreffekt zu verstärken. Man beachte, dass sein bester Freund ein Gallier aus Spanien war. Man beachte auch, dass er noch Jahrhunderte nach seinem Tod in Gallien in außerordentlichen Ehren gehalten wurde. Man beachte auch die Legende einer großen Seele, die auf die Erde hinabstieg!

F: (L) Wie lautete der letzte Satz? [Überprüfung der Antwort und ungefährer letzter Satz] Ist dieser letzte Satz unvollständig?

A: Ja... formierte sich um ihn innerhalb weniger Tage nach seinem Tod!!

F: (Atriedes) Ich habe eine Frage. Hat Caesar auch als Inspiration für die Artussage gedient?

A: Ja.

F: (Atriedes) Und ist die Geschichte, dass er das Schwert aus einem Felsen gezogen hat, eine Anspielung auf sein Schwert Crocea Mors?

L: Sein was?

(Atreides) Ist das Schwert in der Fels-Erzählung eine Anspielung auf Caesars Schwert, Crocea Mors – der Gelbe Tod? Weil es aus Bronze war...

L: Das war das Schwert von Caesar?

(Atriedes) Ja.

(L) Wer hat das gesagt?

(Atriedes) Wir lasen es gemeinsam! Es gibt eine Legende über Nennius, dass sein Schwert in seinem Schild stecken blieb. Sein Name war der Gelbe Tod.

A: Nahe dran.

F: (L) Dann würde ich sagen, es ist naheliegend, aber Nennius hat etwas damit gemacht.

(Atriedes) Natürlich hat er etwas damit gemacht.

(L) OK, ähm...

(Perceval) Hat Caesar selbst jemals jemanden getötet?

A: Viele, mit Sicherheit.

F: (Perceval) Also wenn man bedenkt, dass in jenen Tagen eine eher kriegerische Atmosphäre herrschte, mit viel Kämpferei und Tod im Allgemeinen... und dass es die Zeit der Ankunft einer großen Seele war und... es muss sich nicht unbedingt um einen Friedensstifter gehandelt haben, der den Menschen die Füße küsst wie Jesus... Aber gibt es irgendetwas, das wir als Verbot des Tötens anderer Menschen verstehen könnten und als Voraussetzung dafür gilt, „spirituell entwickelt“ zu sein?

A: Diese Vorstellung ist hauptsächlich ein übertriebenes philosophisches Konstrukt der Menschen.

F: (L) Also, die Idee, dass...

(Perceval) Um gut zu sein, sollst du nicht töten...

(Atriedes) Aber aus welcher Religion stammt das? Der mörderischsten Religion der Welt!

(Perceval) Auf den ersten Blick... Einen anderen Menschen zu töten scheint für einen normalen Menschen eine ziemlich traumatische Sache zu sein.

(Atriedes) Es ist gesellschaftlich verankert.

(Perceval) Das bezweifle ich. Ich meine, Soldaten kommen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung zurück, sie wurden zum Töten ausgebildet und wollen sich danach selbst umbringen, versteht ihr? Sie können die Tatsache nicht akzeptieren, dass sie...

(Pierre) Vielleicht liegt der Unterschied darin, dass Caesar sich des tieferen Grundes bewusst war, aus dem er tötete...

A: Caesar wollte die Tötungen abschaffen oder stark reduzieren. Er wusste, womit er es zu tun hatte.

F: (L) OK, beispielsweise... OK, lasst mich diese Frage stellen: Es gibt eine Rede, die angeblich von Caesar stammt und die in Sallusts Die Beschwörung des Catilina abgebildet ist. Sallust gibt diese Rede wider, die von Caesar angeblich während der Debatten über die Verschwörung von Catilina gehalten wurde. Wie nah kommt diese Rede dem, was Caesar zu dieser Gelegenheit sagte?

A: 80 Prozent.

F: (L) Denn in dieser Rede spricht sich Caesar ganz klar gegen die Todesstrafe aus. Das ist eines der Rätsel, mit denen man konfrontiert wird, wenn man so etwas liest, seine Worte; und ich meine, er hat sein Leben riskiert, als er diese Rede hielt! Er war von bewaffneten Männern unter dem Kommando von Cicero umgeben, der fest entschlossen war, diese Leute hinrichten zu lassen. Und doch stellte sich Caesar einem völlig feindseligen Senat und sprach sich gegen die Todesstrafe aus. Und es heißt sogar, dass die Leute ihre Schwerter zogen und ihn auf der Stelle töten wollten. In der Tat ähnelt das einer Geschichte über Jesus in der Bibel, in der die Leute ihre Schwerter zogen und ihn töten wollten, aber er entkam der Menge, ohne dass sie ihn gehen sahen. Das ist wirklich seltsam. Wenn also jemand Caesar beschuldigt, ein psychopathischer Mörder zu sein, ist das quasi sehr schwierig. Und dann gibt es da wohl noch die Zahl der Toten in Gallien und diese schrecklichen, grausamen Ereignisse, und es passt einfach alles nicht zusammen. Also... OK. Ihr erwähntet etwas in früheren Sitzungen, als wir nach Jesus fragten, und ich denke, der wahrscheinlich interessanteste Hinweis – und das ist nur meine Meinung –, dass wir nicht über Jesus von Nazareth sprachen, ist der Fakt, dass ihr sagtet, dass drei römische Frauen Kinder mit Jesus hatten. Diese drei römischen Frauen hatten also tatsächlich Kinder mit Julius Caesar?

A: Ja

F: (L) Und sie waren Geliebte oder so etwas in der Art?

A: Ja

F: (L) Waren sie die Einzigen?

A: Nein, aber es gab keine dauerhafte Beziehung zu anderen. Verstehe auch, dass „römisch“ nicht unbedingt „von oder in Rom“ oder sogar aus Italien bedeutet. Viele Gallier waren „Römer“.

F: (L) Ihr meint also, dass diese Frauen tatsächlich gallische Römerinnen gewesen sein könnten? Vielleicht bilde ich mir das nur ein...

A: Ja.

F: (L) Ja zu meiner Frage, oder ja zu meiner Mutmaßung? [Gelächter]

A: Beides.

F: (Atriedes) Ich habe eine Frage. Zwei Fragen. Nun, ich habe sogar noch mehr. Aber ich wollte fragen, ob Cato wirklich Selbstmord begangen hat, wie es beschrieben wurde, oder ob diese Geschichte hauptsächlich erfunden wurde, um ihn gut aussehen zu lassen, und er sich einfach erhängt hat?

A: Cato hatte eine schwere Persönlichkeitsstörung bis hin zur völligen Unzurechnungsfähigkeit, so dass es möglich war, dass er seinem eigenen Körper Verletzungen zufügte, um Caesar zu verärgern. Denkt an die Geschichte von Judas Iskarioth, der sich erhängte und dessen Eingeweide herausquollen, als sein Körper zu Boden fiel; dies erinnert an Cato und seine Opposition gegen Caesar.

F: (Atriedes) OK, also... Nächste Frage: Dies ist von historischer Bedeutung... Also, soweit ich weiß, gibt es zwei Hauptversionen von Ciceros Tod. Eine davon ist, dass er ehrenhaft seinen Kopf präsentierte und den Soldaten, die ihn töten sollten, erlaubte, ihn abzuschlagen. Die andere ist, dass er einfach versucht hat, sie zu bestechen, und dass es drei Hiebe brauchte, um ihm den Kopf abzuschlagen, weil die Soldaten nicht ausreichend trainiert waren. Ich würde gerne klären, welche Version die richtige ist, es sei denn, es gibt eine weitere.

A: Letzteres ist eher der Fall. Alles, was man über Cicero aus seinen eigenen Schriften erfahren kann, deutet darauf hin, dass er nicht einen Funken Mut besaß.

F: (Atriedes) Wurde Caesar wirklich von kilikischen Piraten entführt?

A: Nein.

F: (Atriedes) Hat er dann wirklich Piraten gekreuzigt?

A: Nein.

F: (Pierre Ist die Geschichte über die kilikischen Piraten eine Abwandlung von etwas, das wirklich passiert ist?

A: Caesar befand sich auf einer anderen Art von Abenteuer, einem wissenschaftlichen Abenteuer.

F: (Pierre) Könnt ihr die "wissenschaftliche Seite" dieses Abenteuers näher erläutern?

A: Kurze Ausflüge mit seinem Lehrer, Posidonius.

F: (Atriedes) Hatte Caesar einen Geldbeutel?

(L) Was hatte er? Hatte Caesar einen Geldbeutel?

F: (Atriedes) Der Name der Rose? Aber egal... ich habe eine echte Frage. 18 Jahre lang versuchte Caesar, die Probleme Roms auf eine politisch vernünftige Art zu lösen. Irgendwann kam er zu dem Schluss, dass das nicht funktionieren würde, und er beschloss, eine Armee aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt war er etwa 42 Jahre alt.

(L) Er versuchte es 18 Jahre lang auf die friedliche Art.

(Atriedes) Er setzt sich also plötzlich in den Kopf, eine Armee zu übernehmen, wie in der Bronzezeit, richtig? Welche Epoche herrschte zur Zeit der Römer?

(Pierre) Nach der Bronzezeit.

(Atriedes) Die Eisenzeit.

(L) Ich verstehe nicht, worauf ihr hinauswollt.

(Atriedes) Wo hat er denn gelernt, eine Armee zu führen? Wurde er von jemandem unterrichtet, oder war er einfach so großartig, dass er es selbst herausfand?

A: Offensichtlich gab es damals niemanden, von dem er [es] lernen konnte. Allerdings hatte Caesar in gewisser Hinsicht ein gutes Vorbild in seinem Onkel Marius, den er sehr liebte und verehrte. Unterschätzet nicht Caesars außergewöhnliche Intelligenz und Einsicht.

F: (L) Also hat er einfach losgelegt. Nun, es gibt da diese Geschichte, in der er einen Fehler gemacht hat und in der nächsten Nacht nicht schlafen konnte, weil er sich die Schuld für diesen Fehler gab. Er hat aus allen Fehlern gelernt, die er je gemacht hat, und er hat nicht viele gemacht. Ich würde gerne wissen, ob Sulla tatsächlich gesagt hat, als er Caesar von der Proskription befreite: "Ihr könnt ihn haben, es sind 40 Mariusse in ihm"?

A: So ähnlich.

F: (Perceval) [Etwas über Seelen, die auf die Erde kommen...]... dass Caesar vielleicht eine große Mission hatte? Oder er sah den Planeten zu dieser Zeit, die Menschheit zu dieser Zeit, und ich denke... War es ein Misserfolg, oder war es vielleicht keine Frage von Erfolg oder Misserfolg. Was war sein Auftrag bzw. was waren die konkreten Ergebnisse seines Auftrags? Nach allem, was wir wissen, fuhr Rom nach seinem Tod zur Hölle und wurde dann zerstört, falls diese Zeitlinie wirklich stimmt. Aber was hat er erreicht?

A: Er glich das Karma aus und schuf eine Verhaltensvorlage, die es zu dieser Zeit noch nicht gab. Noch nie zuvor hatte man auf diese Weise Erbarmen gezeigt. Das Problem ist, wie immer, die STS-Herrschaft über eure Welt. Aber Caesar hat nicht versagt. Als er starb, wurde er verherrlicht und 2000 Jahre lang in Erinnerung behalten, wenn auch nur als falsche Legende.

F: (Perceval) Das ist schwer zu übertreffen. Wir haben einen falschen Namen und eine Religion...

(L) Das ist kaum zu überbieten.

(Atriedes) Nicht ganz. Die Menschen wissen selbst nach 2000 Jahren, dass er existierte…

A: Stellt IHR nicht gerade JETZT Fragen über ihn?

F: (Perceval) Ja, aber wenn man einen durchschnittlichen Menschen auf der Straße nimmt, kennt er nur den Namen und sagt, er war ein "verrückter Diktator", und...

A: Schmetterlingsflügel können Dinge beschleunigen, wenn sie von der Welle angetrieben werden.

F: (Pierre) Was soll das bedeuten? Heißt das...

(Mr. Scott) Wir schlagen weiter mit den Flügeln, und wenn die Welle kommt, wird es... verstärkt oder was auch immer.

(Pierre) Ja, aber die Flügel, worum handelt es sich dabei? Ist es das Muster des Erbarmens von vor 2000 Jahren, von dem die C's sprachen, das durch die Welle verstärkt wird?

A: Ihr und die anderen, die erkannt haben, was die Wahrheit ist.

F: (L) Wie lange arbeitet Carotta schon an diesem Fall?

(Perceval) Eine lange Zeit. [Seit] 82, glaube ich.

(L) Er begann also etwa zur gleichen Zeit in diese Richtung zu arbeiten, als ich mit all meinen Meditationen und so anfing. Und dann ist da noch Gary Courtney. Also, drei Leute, in wie vielen Jahren? 30 Jahre? 40 Jahre? Drei Leute in den letzten 30 Jahren, die zu denselben Schlussfolgerungen seit 2000 Jahren gekommen sind, und daher glaube ich nicht, dass es noch jemanden gibt… Gibt es noch jemanden, der innnerhalb der letzten 2000 Jahren auch nur einen Vorschlag gemacht hat?

(PoB) Ja, es gab Deutsche. Sie wurden irgendwie ausgelassen...

(L) Haben sie deutlich gesagt „Jesus war Caesar“?

(PoB) Ja.

(L) Kennst du ihre Arbeit und was sie gemacht haben?

(PoB) Ich habe darüber gelesen.

(L) Und wann war das?

(PoB) Hmmm... Irgendwann in den 1950ern, oder vielleicht 40ern.

(L) OK, es war also in den letzten 60 oder 70 Jahren.

(PoB) Es begann im 19. Jahrhundert und wurde später weiterentwickelt, wenn ich mich recht erinnere.

(L) OK, dehnen wir den Zeitraum also auf die letzten hundert Jahre aus.

(Atriedes) Ich finde das fantastisch.

(L) In 2000 Jahren...

(Data) Da sind Mommsen und der andere Typ.

(L) Hat Mommsen angedeutet, dass Caesar Jesus war? Er sagte, er sei der größte Mann, der je gelebt hat, daran gibt es keinen Zweifel; aber er hat nie behauptet, er sei Jesus.

(Kniall) Alexander Hamilton hat diese Bemerkung jemandem gegenüber gemacht.

(L) Ja, es gab also eindeutig einen Kreis von Intellektuellen, die...

(Atriedes) Um fair zu sein, ja, der Jesus-Mythos basiert auf Caesar, aber er wurde doch so verdreht. Es gab eine solche Pervertierung und Verwässerung, dass...

(L) Ja, aber wenn man die Mythen studiert, kann man verstehen, wie sie auf diese Weise verzerrt werden.

(Atriedes) Total, absolut. Aber zu diesem Zeitpunkt...

(Perceval) Da bin ich mir nicht so sicher. Es heißt, dass er damals kam und Tugenden und Dinge wie Barmherzigkeit lehrte, die es in dieser Weise noch nicht gab; es war eine ziemlich schwierige Zeit.

(L) Es war eine zu BRUTALE Zeit, um zu leben, ich meine... Jesus!

(Perceval) Es ist nur so, dass es uns heute wie Peanuts vorkommt, weil wir „aufgeklärter“ sind.

(Atriedes) Ich kritisiere das nicht. Ich spreche über die Details, diese Manipulation und all das...

(L) Aber es ist wirklich lustig, dass man sogar in der Jesus-Geschichte so viele Elemente aus dem Leben Caesars erkennen kann, die tatsächlich historisch festgehalten sind, bevor der Jesus-Mythos überhaupt begann [und] die Dokumente des Neuen Testaments entstanden. Ich meine, sogar... Was mir seit einiger Zeit durch den Kopf geht, ist, dass sie sagen – und natürlich ist dies ein Entschuldigungsschreiben von Antias für Brutus und seine Bande wegen des Attentats –, dass sie ihn ermorden mussten, weil er König werden wollte. Und was wurde Jesus in der Geschichte vorgeworfen? „Du sagst, du bist der König der Juden.“

(PoB) Ich habe eine Frage. Wurde die Religion des Christentums und die Erfindung Jesus ursprünglich geschaffen, um den Menschen im Sinne Schumachers zu helfen, weil die Menschen Religion brauchen, und das wurde später korrumpiert? Oder ist sie von Anfang an grundlegend falsch?

A: Das Christentum hat sich über einen sehr langen Zeitraum hinweg entwickelt, so dass es unmöglich ist, die Frage so zu beantworten, wie sie gestellt wurde.

F: (L) Ich glaube, die endgültige Formulierung des Christentums war...

(Perceval) Neueren Datums.

(L) Viel jünger, etwa im 9. oder 10. Jahrhundert. Alles davor war doch lediglich eine Mischung aus Caesar-Mythen und Caesar-Kult.

(Perceval) Die anfängliche Entwicklung des Christentums, war sie in ihrer ursprünglichen Form – ihrer ersten Entwicklung, sagen wir nach Caesar – eine Reaktion auf die Vergöttlichung Caesars und seiner Werte durch das Volk?

A: Ja.

F: (Chu) Wenn er verherrlicht wurde, dann...

(Perceval) Das war also der Anfang.

A: Carotta analysiert ziemlich genau, wie Sprachprobleme bei der Übertragung und Verzerrung eine Rolle spielten. Wenn es Schurken gab, dann waren es die Flavier und Karolinger.

F: (Pierre) Also hatte Carotta recht. Die Flavier, die den christlichen Mythos schufen... Und dann die Karolinger, die nach dem Zusammenbruch des Reiches die Version 2.0 des Christentums neu erschufen.

(Perceval) Ist die Zeitskala, die wir für diese Kategorie von Dunklem Zeitalter, den Untergang Roms, haben, mehr oder weniger korrekt...?

(L) Was meinst du damit? Ob unsere Chronologie...

(Perceval) Vom Standpunkt unserer Chronologie aus gesehen, wenn wir vom Fall Roms ausgehen und bis zum Tod Caesars zurückgehen... seit der kosmischen Katastrophe, diese 500 Jahre oder was auch immer...

A: Es wurden so viele Jahre hinzugefügt, dass es eine Menge Arbeit erfordert, sich einen Überblick zu verschaffen!

F: (L) Liege ich richtig in der Annahme, dass wir die Zeitsegmente in Entsprechung zum Halleyschen Kometen datieren können? Kam der Halleysche Komet zu diesen Zeiten regelmäßig genug vorbei, um sich auf ihn verlassen zu können?

A: Ja

F: (L) Wenn der Halleysche Komet also über diese derart ausgedehnten Zeitintervalle hinweg vorbeikommt, sind das dann die Zeiträume, in denen Jahre hinzugefügt wurden?

A: Ja.

F: (L) Und in einigen Fällen wurden sie addiert, in anderen Fällen wurden sie subtrahiert. Es ist sehr seltsam. Sie könnten beispielsweise 10 Jahre hinzugefügt und dann 5 Jahre abgezogen haben. Im Großen und Ganzen ist es klar, ich denke, dass... Ich denke, es sind genug Jahre hinzugekommen, dass wir etwa 200 Jahre oder so danebenliegen…

(Pierre) Vielleicht kannst du diese Frage stellen. Caesar wurde nach unserem offiziellen Kalender vor etwa 2114 Jahren geboren. Vor wie vielen Jahren ist Caesar in Wirklichkeit geboren?

A: 1635 {Unterschied von 479 Jahren}

F: [Allgemeiner Aufschrei] (Perceval) Es ging alles so schief, dass wir uns fragten, wie das noch weitere 400 oder 500 Jahre andauern konnte.

(L) Hat es nicht.

(Perceval) Ja, das hat es nicht. Es hat vielleicht 100 Jahre angedauert.

(Pierre) Oder vielleicht gab es einen Zusammenbruch um 400 oder 500 n. Chr., und die meisten der hinzugefügten Fragmente kamen zwischen 400-500 n. Chr. und 1000 n. Chr. hinzu, wie Fomenko vorschlägt.

A: Überprüft die Artefakte. In einigen Fällen gab es eher mehrere "Kaiser" zur gleichen Zeit, anstatt nacheinander.

F: (L) Und es gibt auch sogenannte Kaiser, für die es keine Artefakte gibt. Sie sind nur in der Historia Augusta aufgeführt, aber niemand hat je auch nur eine einzige Münze [oder anderes Beweismaterial – AdÜ] gefunden, um ihre Existenz zu belegen.

(Atriedes) Nach Caesars Tod herrschte Chaos, und eine Reihe von Despoten erhob Anspruch auf die Macht. Kurze Zeit später erfolgte der Niederfall...

(L) Nun, es gab Augustus und diese kurze Zeit, in der die Dinge... er brachte die Dinge in gewisser Weise ins Lot, und das verschaffte anderen Dingen Zeit, sich zu entwickeln. Aber ich würde sagen, dass nach dem Tod Caesars und bevor Augustus die Kontrolle erlangen konnte, einige schwerwiegende kataklysmische Ereignisse vor sich gingen. Ich denke, die Schlacht von Actium war ein sehr verdachterregendes Ereignis.

(Perceval) Ihr würdet also sagen, dass diese Jahre, die hinzugefügt wurden, zwischen Caesar und dem Niederfall lagen?

(L) Es gab ein paar, ja...

(Perceval) In diesem Fall, wenn wir uns auf Mike Baileys Baumring-Sache beziehen, haben sie in einer früheren Sitzung erwähnt, dass ein Großteil Westeuropas wegen eines Meteoriten im Jahr 560 in Flammen aufging...

(L) In diesem Zeitraum gab es zahlreiche Ereignisse.

(Perceval) Aber nur für die Datierung, glaubt ihr, es war vor 1400, 1500 Jahren, oder ist es weniger lange her? Ist es neueren Datums?

(L) Nach unseren Begriffen war es wohl viel jüngeren Datums.

(Pierre) Es wurden 5 Jahrhunderte hinzugefügt. Wir können fragen: Wie viele von diesen Jahrhunderten wurden jeweils vor dem Niedergang und wie viele nach dem Zusammenbruch hinzugefügt?

(L) Lasst uns darauf zurückkommen, nachdem wir ein bisschen mehr Eigenforschung dazu betrieben haben. Ich glaube nicht, dass sie uns das auf dem Silbertablett servieren werden.

(Pierre) Aber nach dem, was sie sagen, denke ich, dass das Meiste vorher war.

(Perceval) Das macht Sinn.

(L) Ich glaube, dass vor dem Zusammenbruch mindestens 100 Jahre hinzukamen. Ich würde sagen, der echte... oder mehr.

(Pierre) Man kann fast alles anpassen, weil...

(L) Ich würde sagen, dass vor dem Zusammenbruch noch fast 200 Jahre hinzukamen.

(Pierre) Wir können die Dinge einordnen... Es gibt vier Jahrhunderte, die hinzugefügt wurden. Zwischen Caesars Tod im Jahr 44 v. Chr. und dem Zusammenbruch im Jahr 540 n. Chr. liegen mehr als 5 Jahrhunderte [???? Es ist sehr schwierig, Pierre hier zu hören...].

(Chu) Aber laut Fomenko war es später.

(L) Ja, weil er nicht verstanden hat, dass sie die Geschichte nach dem Auftreten eines Zusammenbruchs neu geschrieben haben. Ich denke, wir können bis 410 zurückgehen, und ich glaube, dass sich danach einfach vieles wiederholt hat. Nun, wir werden darauf zurückkommen, denn jetzt möchte ich die 64.000-Dollar-Frage stellen! Ist Caesar seit jenem Leben jemals reinkarniert?

A: Nein.

F: (L) Er befindet sich also immer noch in dieser Art von hyperbewusstem Zustand, wo Menschen mit ihm in Kontakt treten und kommunizieren können?

(Perceval) Antwortet er auf E-Mails, die an Jesus geschickt werden? [Gelächter] Beantwortet er Gebete an Jesus?

A: Ja, wenn er die Post bekommt!

F: (Chu) Ist er in einer anderen Dichte, oder...?

A: 5.

F: (L) OK, also... wäre es für uns möglich, direkt mit Caesar zu kommunizieren?

A: Ja.

F: (L) Ähm... Könnt ihr, ihr wisst schon, hier ein Kommunikationsrelais einrichten? [Gelächter]

(Atriedes) Könnt ihr uns bitte auf einer Hauptleitung zu Caesar durchstellen?

A: Wir werden beiseite treten.

F: (L) Ich hoffe, Caesar kann sich auf Englisch verständigen. Ave Caesar! [Ende des Bandes, Wechselpause] Bitte warten!

(Atriedes) Ich kann nicht glauben, dass du unseren Herrn und Erlöser in die Warteschleife gestellt hast! [Gelächter]

(L) OK, wir sind wieder da, Caesar. Versuchen wir es noch einmal. Lasst uns hier zusammenkommen... Da es dort keine Zeit gibt, ist nichts passiert. Ich denke, wir sollten eine Frage stellen. Gaius Julius Caesar, seid Ihr da? [AdÜ: Es wurde die archaische höfliche Anredeform in der 2. Person Plural gewählt, um der Atmosphäre der Kommunikation mit einer Seele gerecht zu werden, deren Inkarnation mehr als 1630 Jahre zurückliegt und die zu ihrer Zeit eine herausragende Persönlichkeit war.]

A: Ja.

F: (L) Habe ich Euren Namen richtig ausgesprochen?

A: Nein.

F: [Gelächter] (L) Hmm, tut mir leid, ich weiß nicht, wie man ihn ausspricht.

A: Nehmt den hochlateinischen Stil und Ihr bekommt einen Anhaltspunkt. [Die Buchstaben kommen viel langsamer.]

F: (L) Ich möchte keine Zeit damit verschwenden, herauszufinden, ob ich Euren Namen richtig ausgesprochen habe! Hilft es, wenn ich Euren Namen richtig ausspreche?

A: Nein.

F: (L) Ich werde also keine Zeit und Energie darauf verschwenden. OK, welche Fragen habt ihr an Caesar?

(Pierre) Wusstet Ihr am Morgen der Iden des März, dass Ihr ermordet werden würdet?

A: Ja.

F: (L) Hattet Ihr Epilepsie?

A: Nein.

F: (L) Hattet Ihr Schwindelgefühle … einige Male, in den Jahren vor Eurem Tod?

A: Ja.

F: (L) Waren sie ein Vorläufer für eine Krankheit, von der Ihr wusstet, dass sie wahrscheinlich zu einem langen Todeskampf und einem elendigen Tode führen würde?

A: Ja.

F: (L) Wenn Ihr wusstet, dass Ihr ermordet werden solltet, wusstet Ihr, von wem?

A: Nein.

F: (L) War es eine Überraschung?

A: Ja.

F: (Pierre) Habt Ihr die Worte, die Historiker Euch zuschreiben, im Sterben gesagt?

A: Sehr nah, aber früher während der Interaktion.

F: (Pierre) Das heißt also, dass es vor dem Attentat eine Art Konfrontation gab?

(L) Nein, ich glaube, das Attentat war die Interaktion. Früher während der Interaktion... Er hat diese Worte nicht gesagt, als er im Sterben lag. Ist das richtig? Ihr habt gesehen, dass Brutus involviert war, und Ihr habt etwas zu ihm gesagt, und dann hat der Angriff begonnen. Ist das näher dran?

A: Ja.

F: (L) In Ordnung, Caesar gehört euch. Fragt ihn!

(Atriedes) Stimmt es, dass Marius Euer Vorbild als militärischer Führer war, oder wurdet Ihr von Alexander dem Großen oder von Scipio beeinflusst?

A: All diese und andere Einflüsse nicht-militärischer Art.

F: (Atriedes) Als Ihr die Armee übernahmt, wusstet Ihr da schon, dass Ihr sie sehr wahrscheinlich in einem Bürgerkrieg einsetzen musstet?

A: Nein. Das hat mir das Herz gebrochen und meine Gesundheit ruiniert. Rom hätte die leuchtende Stadt auf dem Hügel sein können, das Licht der Welt.

F: (Atriedes) Wenn es nicht zu persönlich ist, ähm... Was hat es mit der Clodius Bona Dea–Sache auf sich? Ist es wirklich passiert oder ist es eine erfundene Geschichte, um etwas anderes zu verbergen... wenn es nicht zu persönlich ist?

A: Es gab eine Reihe von Manövern, um Clodius‘ Loyalität zu gewinnen.

F: (L) Ich nehme also an, dass Eure Frau zu diesem Zeitpunkt ein akzeptabler Verlust war?

A: Sie war eine Freundin Ciceros und Anhängerin seiner Partei.

F: (L) Lief das über Ciceros Frau und die Schwester seiner Frau?

A: Ja.

F: (L) OK. Was noch?

(Pierre) Hat er vor, wiedergeboren zu werden?

A: Nur in einer neuen Welt.

F: (L) Ihr meint, nach dem Übergang zur 4. Dichte?

A: Ja.

F: (L) Caesar, hattet Ihr jemals einen engen Freund?

A: Mehrere, aber sie waren nicht an der Macht interessiert.

F: (L) Und da sie nicht an der Macht interessiert waren, sind sie nicht in die Geschichte eingegangen.

(Chu) Aber Ihr wart nicht einsam?

A: Doch, das war ich.

F: (Atriedes) Wenn Ihr der Welt 3 Ratschläge geben könntet, wie würden diese lauten?

A: Ich habe mich geirrt, als ich dachte, ich könnte durch mein Beispiel einen Sinneswandel der Massen herbeiführen. Der Mensch ist meist wankelmütig und egozentrisch. Wenn man also wirklich etwas ändern will, kann man das nur durch frühzeitige Bildung erreichen, und selbst dann ist es zerbrechlich und wird nicht von Dauer sein. Letztendlich muss man seinem eigenen Wesen treu bleiben und nichts fürchten. Wenn man das tun kann, vermag man noch nach dem eigenen Dahinscheiden einen Unterschied zu machen. Es ist nicht genau das, wonach Ihr sucht, aber keine 3 Ratschläge können in jeder Situation nützlich sein.

F: (L) Seid Ihr mit der Art und Weise zufrieden, wie Augustus die Dinge nach Eurem Tod gehandhabt hat?

A: Ein niederträchtiger Knabe, der alles und jeden manipulierte.

F: (Atriedes) Stört es Euch, dass Euer Andenken und Euer Bild in einer Religion verwendet werden?

A: Solange es mit dem Verständnis der Wahrheit geschieht. Was ist eine Religion überhaupt, außer dass sie Menschen miteinander verbindet, wie es in meiner Armee der Fall war.

F: (Atriedes) Ist die Büste dort eine korrekte Darstellung Eures Aussehens?

A: Als ich jünger war.

F: (L) „Jünger“, also wie alt?

R : 43.

F: (Atriedes) Hattet Ihr irgendwelche Laster?

A: Keines, das mich kontrolliert hat.

F: (Alana) Ich möchte wissen, was Euch inspiriert hat und was Euch trotz allem weitermachen ließ? Was war Eure Überzeugung, Euer Glaube...?

A: Ich wurde vor allem von Posidonius und den Ideen der Stoiker der alten Zeiten inspiriert. Was mich leitete, waren Liebe und Mitgefühl.

F: (L) Liebe und Mitgefühl für wen?

A: Menschheit.

F: (L) Warum Mitgefühl?

A: Sie sind verloren.

F: (L) Sonst noch etwas?

(Andromeda) Habt Ihr heute wirklich Geburtstag?

A: Ja.

F: (Alle): HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM GEBURTSTAG!

A: Gegrüßt seien die Leute von Cassiopaea, lebt wohl! Auf Wiedersehen.

F: (Ark) Nun, als... als diese Sache mit Caesar begann, hatte ich ein körperliches Gefühl. Zuerst war es wie ein elektrisches Kribbeln in der rechten Seite meines Kopfes, und ich konnte spüren, wie sich meine Haare bewegten. Ich habe ein paar Mal nachgesehen, weißt du? Bewegt es sich nun oder nicht? Ich konnte nichts finden. Aber gut, OK. Dann, hier, an dieser Stelle (er berührt seine Schläfen), spürte ich wieder, dass es sich bewegte. Es bewegte sich! Ich wollte nichts sagen. Und dann, irgendwann, haben wir uns unterhalten und meine Brille hat sich verbogen. Am Anfang war alles gut. Ich habe nichts getan. Dann musste ich sie begradigen, weil sie nach unten rutschte. Das ist noch nie vorgekommen.

(Andromeda) Hmm.

(L) Dann muss Caesar über dich eine Verbindung hergestellt haben.

ENDE DER SITZUNG
 
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